Tag: electronic
Track of the Day= Underworld – Scribble
by jens on Aug.25, 2010, under Musik

Wer kennt sie nicht! Die Herren Karl Hyde und Rick Smith oder besser bekannt als Underworld. Nach geschlagenen 3 Jahren melden sie sich endlich zurück und spendieren als Vorboten zum neuen Album einen Song. Dieser nennt sich Scribble und ist ganz anders als der Vorgänger und evtl. erwartet. Musikalisch überwiegt hier eher der Drum ‘n’ Bass gepaart mit einer eindringlichen Melodie und der Stimme von Herrn Hyde. Zudem ist er irgendwie ein gute Laune Song-also man möchte raus auf eine Wiese und wild umher springen oder sonstige Sachen machen, die durch das Lied beflügelt werden. Und! Das Video möchte ich euch auch nicht vorenthalten-das genauso schön ist wie das Lied.
Evil Kliq – All Control Remix EP
by jens on Aug.02, 2010, under Musik
Diese Remix Ep ist pure Power. Insgesamt 5 mal wird der Track All Control von ProfessorKliq durch den musikalischen Fleischwolf gedrückt. Das Ergebnis ist ein Sounderlebnis in höchsten Tönen. Diese stammen von den Künstlern Professor Kliq, Bitbasic, Pisu, Akashic Grenade und RoybOt. Beim anhören scheint es, dass die Bpm jedes mal höher gedreht wurden und der Original-Track immer tiefer in einen Musiksumpf abtaucht. Durch die unterschiedlichen Künstler werden diese Remixe nie öde oder wirken ausgelutscht. Kurz gesagt: Eine volle Ladung auf die Ohren. Sehr, sehr empfehlenswert!!
Achja, hier gibts das Original (Official Video gibt´s hier (Danke Marco) :
How to Destroy Angels – How to Destroy Angels EP
by jens on Jun.07, 2010, under Musik

Nach eine langen Abwesenheit von Trent Reznor (Nine Inch Nails Mastermind) gibt es etwas neues. Das ganze ist die Zusammenarbeit mit seiner Frau Mariqueen Maandig (Ex- West Indian Girl) und Atticus Ross (Musiker, Komponierer und Produzent).Kurz gesagt: How To Destroy Angels. Das erste Lebenszeichen ist eine EP, welche 6 Tracks beinhaltet und vom Sound an Nine Inch Nails erinnern lassen. Da gibt es zum einen die dumpfen Bässe, die elektronischen Spielereien und die längeren Gitarren-Parts. Nach dem schleichenden aber wunderbaren The Space in Between folgen drei schnellere Tracks die mehr Zerstreutheit aufzeigen und wahrlich interessant sind. Der vorletzte Track The Believers beginnt sehr ruhig und steigt mit einem pumpenden Bass ein. Zwischendurch wird man von einem gewaltigen Gitarrenriff in den Sitz gedrückt und die Stimme von Mariqueen versüßt einem das ganze noch etwas. Der anschließende letzte Track A Drowning ist mit 7 Minuten der längste und wohl gewaltigste. Eine atemraubende Bassline und Klaviertöne untermalen die sanfte stimme von Mariqueen. Nach ca. 3 Minuten wird der Hörer von einer Soundlawine erdrückt die schöner kaum sein kann.
Ein wundervolles Video gibt es auch:
Pandacetamol – Shiver Me Timbres
by jens on May.14, 2010, under Musik
Aus dem Hause rec72 gibt es etwas neues in Sachen elektronischer Musik. Das 10 Track Album von Pandacetamol. Hinter diesem Namen stecken zwei Herren die ihr Handwerk , mit Musik zu spielen, verstehen. Und das spielen ist nicht negativ zu sehen, denn dem Hörer werden viele Facetten geboten. Wer bei diesem Album denk, gewöhnliche elektronische Musik geboten zu bekommen irrt sich. In den nächsten Zeilen versuche ich mal meine Eindrücke in Worte zu fassen. Meistens gibt es ja bei elektronischer Musik ein bestimmtes Schema nach dem sich gerichtet wird (belehrt mich, wenn dem nicht so ist). Da gibt es einen Beat, eine Melodie und gewisse Geräusche. Nun ist das ganze bei den Tracks auch gegeben, aber dafür sehr rund. Insgesamt bietet das Album viele Momente, in denen man sprachlos vor den Boxen sitzt. Es gibt keine wirklichen Melodien, aber trotzdem berührt die Musik das Herz. Die Beats sucht man teilweise vergeblich, was nicht schlimm ist, da man dafür eine Welle mit Tönen geboten bekommt die höher nicht sein kein. Mal erscheinen diese Töne kalt und manchmal sehr warm. Und das macht das gewisse etwas dieser Platte aus. Es fehlt ein roter Faden und der Hörer kann sich seinen eigenen Teil des ganzen denken. Ein wunderbares Album für unterwegs oder daheim, um während der Augenblicke mit sich selber die passende Musik zu haben.
Ba5e – Twozeronezero
by jens on May.03, 2010, under Musik

Hier gibt es mal wieder etwas für alle Freunde elektronischer Musik. Das ganze bietet nämlich das Album von Ba5e, welches ganze 10 Tracks vorzuweisen hat. Der 21 jährige Künstler beweist hierbei eine Menge Potential, denn die Tracks reichen von idm, experimental, minimal techno bis hin zu breakbeat. Da gibt es wahre Spielereien innerhalb der Soundstrukturen, die einen immer wieder ins staunen versetzen. Aber man muss sich darauf einlassen, ganz klar, denn hier gibt es nichts fürs Tanzbein. Eher was für den geneigten Träumer oder den Detektiv, der sich auf die Suche nach verborgenen Sound begeben will. Dabei wird der Hörer nie von den Klängen erdrückt sondern ihm Frauraum zum erforschen geboten.

