
Um an die wirklich guten Sachen bei Jamendo zu kommen, gibt es mehrere Wege:
1. Man schließt sich der Mehrheit an und lädt die beliebtesten aktuellen Releases herunter Nachteil: Man verpasst vielleicht die Releases, die einem trotz geringerer Massenkompatiblität aus den Socken hauen würde.
2. Man spezialisiert sich auf ein oder mehrere Genres und schränkt so die Auswahl ein Nachteil: Man verpasst die Releases, die nicht dem Lieblingsgenre entsprechen und die einem trotzdem gefallen würden
3. Man geht stichprobenartig die letzten Releases durch und orientiert sich an Kriterien wie Genre, Titel, Künstler uuuuuuund Coverartwork
Nachteil: Natürlich verpasst man so ein paar Perlen, die Chancen, dass man einen Geheimtipp entdeckt sind aber relativ groß!
Nummero 3 ist meine Weapon of Choice um im großen Gewusel der zahlreichen täglichen Jamendo-Alben nicht den Verstand zu verlieren. Gefunden hab ich dabei kürzlich die EP “ELECTRO PUNK ANTHEM” von Hinariku216. Mit 4 Songs in knapp 20 Minuten “Kürze” ballert es mit fetten House-Beats, knarzigen Elektro-Sounds und hingerotzten Vocals aus den Boxen. Erinnert hat mich das Ganze an eine Mischung aus Basement Jaxx und The Prodigy mit einem kleinen Hauch Daft Punk. Wer dann noch die kleine Prise David Guetta heraushört, hat das Rezept gut nachgekocht!


